Kirchliche Hexenjagd in Fürth (05.07.2013)

Die Fürther Pfarrer Jörg Sichelstiel und André Hermany fordern die Ausgrenzung von Aktivisten und Sympathisanten unserer "Bürgerinitiative Soziales Fürth" (BiSF) aus dem gesellschaftlichen Leben. Der antidemokratische offene Brief der beiden Dekane erinnert an die dunkelsten Kapitel der Kirchengeschichte, an Kreuzzüge und Hexenpogrome.

Totalitarismus der übelsten Sorte

Die Ausgrenzung soll sich u.a. auf die Bewirtung in Gaststätten und Veranstaltungen und die Mitarbeit in Elternbeiräten beziehen. Laut der anmaßenden und meinungsfeindlichen Forderung der beiden Pfaffen sollen Schulen und Kitas die Regel aufstellen, dass eine Mitgliedschaft oder Unterstützung der BiSF nicht vereinbar mit der Mitarbeit im Elternbeirat sei. Soziales Engagement darf also nur mit einer politisch korrekten Gesinnung ausgeübt werden.


Die Methoden der Kirche erinnern an die dunkle Epoche der Inquisition
[zeitgenössischer Kupferstich]

Gesinnungstest beim Elternbeirat angestrebt

Wörtlich heißt es in der Pressemitteilung unter der paradox erscheinenden Parole "Vielfalt statt Ausgrenzung - Toleranz ist nicht beliebig":

Bitte informieren Sie insbesondere im Vorfeld der Wahlen zu den Elternbeiräten in Kindertagesstätten und Schulen über diese sog. Bürgerinitiative, damit es weder zu Kandidatur noch zur Wahl von Mitgliedern oder Unterstützerinnen bzw. Unterstützern dieser Gruppierung kommt. Wir schlagen vor, folgende Regel aufzustellen und zu kommunizieren: "Eine Mitarbeit im Elternbeirat ist nicht vereinbar mit Mitgliedschaft oder Unterstützung der sog. Bürgerinitiative Soziales Fürth."
Nicht vereinbar ist so eine Klausel übrigens auch mit dem Artikel 5 des Grundgesetztes in dem es heißt "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten."

Undemokratisches Ansinnen

Die beiden Dekane wollen offenbar eine Pogromstimmung gegen Unterstützer der BiSF schaffen und so den demokratischen Prozess sabotieren. Aus ihrem demokratiefeindlichen Ansinnen machen die beiden, vermeintlichen Männer Gottes auch keinen Hehl. Denn weiter heißt es:

Mit diesen Maßnahmen wollen wir auch dazu beitragen, dass möglichst niemand mit seiner Unterschrift für eine Kandidatur dieser Gruppierung für die Wahl zum Stadtrat stimmt.
Vor allem christliche Unterstützer der BiSF zeigten sich bestürzt angesichts dieser unverblümten Hetze gegen Andersdenkende. "Das ist eine bodenlose Frechheit, was sich diese Dekane herausnehmen und nicht vereinbar mit den Werten des Christentums", so eine Religionslehrerin die aus Angst um ihre Stelle lieber ungenannt bleiben will.


So hätten es die beiden Pfaffen scheinbar gerne, nur das "Juden" durch
"BiSF-Mitglieder" ersetzt wird

Sichelstiel Kind der "Gostenhofer Schule"?

Sichelstiel war zuvor im Nürnberger Stadtteil Gostenhof in der "Evangelischen Stiftung Gostenhof-Dreieinigkeit" tätig. In dem von Linksextremisten dominierten Stadtteil, hatte er sich offenbar mit den totalitären Methoden des Terrors gegen Andersdenkende vertraut gemacht und diese verinnerlicht. Immer wieder gerät der Stadtteil in Negativschlagzeilen. Im Dezember 2011 überfielen vermummte Linksextremisten mit Baseballschlägern bewaffnet eine Gaststätte in der sie Andersdenkende vermuteten. Der autonome Schlägertrupp zertrümmerte die Einrichtung und verletzte anwesende Gäste. Aktuell stehen die Mieter neugebauter Reihenhäuser in der Schusslinie. Sie werden als vermeintliche "Yuppies" (Schimpfwort für Besserverdienende) beschimpft und ihre Häuser regelmäßig angegriffen. Dabei werden Farbanschläge verübt, die Scheiben eingeworfen oder Morddrohungen gesprüht. Wir wollen dem Pfarrer Sichelstiel hier nicht unterstellen, dass er nachts mit dem Baseballschläger bewaffnet durch Fürther Kneipen ziehen will, um Andersdenkende zu verprügeln, aber mit seinem Appell wird ein Klima der Ausgrenzung und Einschüchterung geschaffen, die auch zukünftige Übergriffe nicht ausschließen lassen. Menschen mit einem heimatbewussten Weltbild werden zum Freiwild erklärt, die man ungestraft ausgrenzen und angreifen kann.

Mit kirchlicher Fürsorge hat das nichts mehr zu tun, aber die Kirchen mitsamt ihren Vertretern sind ja bekannt sich stets zum Sprachrohr der allgemein verordneten Meinung zu generieren. Das war so im Mittelalter zu Zeiten der Hexenverfolgung, im Dritten Reich und ist auch heute so, wo sie sich einer verordneten gutmenschlichen und antinationalen Doktrin unterwerfen.