Stadt Fürth will Linksextremisten weiter informieren (28.11.2013)

Wie man der Fürther Nachrichten vom 22.11.13 entnehmen konnte, wird es auch in Zukunft dabei bleiben, dass Polizei und Behörden bei einer Eilanmeldung von Nationalgesinnten in der Kleeblattstadt den Oberbürgermeister und die politischen Spitzen der Stadt informieren. Eingeführt wurde diese einseitige Informationspolitik nach einer Eilversammlung im Frühjahr 2012 in Fürth. Damals demonstrierten gut 120 Nationalisten in der Fürther Innenstadt anlässlich des Gedenkens der Bombardierung der Stadt Dresden und der damit einhergehenden Aufrufe auch Fürther linker Gruppen zum Blockieren der Trauermärsche. Die Versammlung wurde wegen der kurzfristigen Entwicklungen in der Stadt Dresden als Eilversammlung in Fürth in der Nacht zuvor angemeldet.

So konnten die nationalen Teilnehmer nahezu ohne Protest linker Krawallmacher durch die Kleeblattstadt ziehen und friedlich ihre Botschaft der Fürther Bevölkerung näher bringen. Daraufhin beschwerten sich linksradikale und autonome Gruppen über ihre politischen Vertreter im Fürther Stadtrat, dass man ihnen angeblich die Möglichkeiten des Protestes genommen hätte, in dem man die Eilversammlung von Seiten der Polizei nicht mitteilte. Kurz darauf einigte man sich im von der SPD dominierten Stadtrat darauf, dass in Zukunft Eilversammlungen volkstreuer Kräfte an die Stadtoberen unverzüglich bekannt gegeben werden müssen. Antifaschistische und linke Stadträte in Fürth von SPD, Grüne und Linkspartei freuten sich über die geglückte Instrumentalisierung des Kommunalgremiums.

Fürther Polizeichef von Linksextremisten schwer verletzt

Wie so ein Protest gegen "Rechts" in der Vorstellung jener volksfeindlichen linken Gruppen und Stadträte dann aussieht, zeigte der 2. November 2013 in Fürth. Auch hier kam es zu einer Eilversammlung nationaler Vertreter vor den Geschäftsräumen der Fürther Nachrichten. Anlass war die Ermordung von zwei jungen Nationalisten in Griechenland durch eine linksradikale Terrorgruppe. Über 30 Teilnehmer kamen zu der Eilversammlung und standen einem Sammelsurium menschenverachtender Linksextremer gegenüber. Beleidigungen und wüste Beschimpfungen waren noch die harmloseren Vorkommnisse an diesem Abend. Gerade als der Polizeichef von Fürth, Peter Messing, den Auflagenbescheid an den Versammlungsleiter der nationalen Kundgebung überreichen wollte, knallte ein großes Stück einer Gehwegplatte gegen seinen Kopf und riss ihn zu Boden. Schwer verletzt musste er ins Krankenhaus gebracht werden. Weitere Polizisten wurden bei Auseinandersetzungen mit linken Gegendemonstranten ebenfalls verletzt. Mehrere Steine wurden weiter von vermummten Linksextremen auf die Teilnehmer der Eilversammlung geschmissen.

Mitten in den Reihen der vermummten Gewalttäter standen solidarisch zu den Randalierern verschiedene lokale Stadträte, so z. B. der Grünen, SPD und der Linkspartei. Auch Vertreter sattsam bekannter Antirechtsbündnisse gesellten sich unter die gewalttätigen Antifaschisten. Federführend wirkte hier wieder die stadtbekannte linke Lehrerin Ruth Brenner mit, die bei der Aktion auch mit einem Transparent auf ihre Truppe aufmerksam machte. Brenner ist zudem Vorsitzende vom so genannten "Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus", für das sich auch ausgewiesene Linksextremisten der Stadt engagieren. All der linke Hass und die antideutsche Gewalt, die sich an diesem Abend auf den Straßen von Fürth abgespielten, sind aber ausschließlich der seltsamen Informationspolitik der Fürther Behörden zu verdanken.


Ruth Brenner (2.v.r.) Vorsitzende des "Fürther Bündnis gegen Rechts" hier auf einer Demo der linksextremen ALF

Das Schicksal wollte es offensichtlich auch so, dass ausgerechnet das erste Opfer jener unüblichen Info-Praxis der Polizeichef selbst war. Eine Ironie der Geschichte also, dass die Polizei den Oberbürgermeister und die politischen Spitzen der Stadt zuvor informierte und somit auch die aus dem Dunstkreis mancher im Stadtrat vertretenen Parteien herangekarrten Krawallmacher auf den Plan rief. Die Gehwegplatte hätte natürlich auch einen Versammlungsteilnehmer oder einen unbedarften Passanten treffen können. Das Geschrei wäre dann natürlich kleiner bis gar nicht wahrnehmbar ausgefallen. Gelernt hat man aus dem Vorfall aber offensichtlich nichts.


Antifa heißt Gewalt: Blutlache des Polizeichefs vor den Fürther Nachrichten (FN)

Zumindest die Fürther CSU hat sich über diese katastrophalen Zustände Gedanken gemacht und wollte im Stadtrat die Infopraxis für Linksextremisten zu überdenken geben, was letztendlich allerdings kläglich an der Mehrheit der linken Gutmenschenmafia im Gremium scheiterte. Wie die Sprecher von SPD, Grünen und Linkspartei die gewalttätigen Ausschreitungen linkskrimineller Idioten aber interpretieren, teilte die SPD-Stadträtin Maria Ludwig im Nachgang mit: "Breiter demokratischer Widerstand ist Bürgerpflicht". Wie der aussehen soll, wissen wir jetzt und auch der am Kopf getroffene Polizeichef Messing.

Wir von der BiSF empfinden diese ganzen Vorgänge als skandalös. Wer mit solchen Entscheidungen Gewalttätern Vorschub leistet, sollte sich alles andere als demokratisch schimpfen. Es bleibt nur zu hoffen, da alles vorerst so bleibt wie es ist, dass die Früchte ihrer Saat auch jene zukünftig ernten werden, die hier fleißig gesät haben.