Bewegung im Fall „Denkmalschändung“ im Fürther Stadtpark (19.07.2011)

Anfang Mai 2011 wurde das Kriegerdenkmal im Fürther Stadtpark von Linksextremisten mit diversen Farbflecken geschändet.

Mitte Juni 2011 machte unsere Bürgerinitiative im Internet und mittels eines Flugblattes großflächig auf die Untätigkeit der Stadt in Bezug auf die gebotene Reinigung aufmerksam. (siehe "Linksextremistischer Anschlag auf das Kriegerdenkmal im Stadtpark")

Viele Bürger zeigten sich empört, insbesondere deshalb, weil das Denkmal nicht unmittelbar nach dem Farbanschlag gereinigt wurde und die lokalen Medien die Schändung verschwiegen.

Offensichtlich kommt nun durch unsere Aufklärungskampagne doch noch Bewegung in die Angelegenheit. Eine Plastikplane mit Schnur „ziert“ nun nach unserer Veröffentlichung das geschändete Ehrenmal. Ob die Abdeckplane nun Vorbote einer wie auch immer gearteten Renovierung des Ehrensteins ist, hat die Bürgerinitiative Soziales Fürth nun bei der Stadt angefragt. Ebenso, ob wir die Reinigungsarbeiten durch selbstlose Helfer unterstützen können. Nach unserer Publizierung des skandalösen Umgang mit dem Kriegerdenkmal von Seiten der Stadt, haben sich zahlreiche freiwillige Helfer angeboten, sich an den Renovierungsarbeiten kostenlos zu beteiligen. Wir warten die Stellungnahme der Verantwortlichen nun ab.

Kriegerdenkmal im Fürther Stadtpark mit einer Plane 'verziert'

Der miese Umgang mit den Denkmälern der für Deutschland Gefallenen ist in der gesamten BRD nicht sonderlich neu – auch nicht in Fürth. Bereits zur Gartenschau „Grünen und Blühen“ 1951 wurde das Kriegermal in der Kleeblattstadt für die Zuschauer verhüllt. Als Begründung gab man an, daß man eine „heitere und beschwingte Schau“ veranstalten wolle, die mit dem Anblick eines Kriegerdenkmals aus dem ersten Weltkrieg angeblich nicht vereinbar wäre. Eine entsprechende Schautafel ist für jeden in unmittelbarer Nähe des Denkmals sichtbar und dokumentiert den Skandal vor 60 Jahren für jeden anschaulich.

So wurden damals schon die heldenhaften Taten und Leiden der deutschen Soldaten negiert, indem man das Kriegerehrenmal vor der Öffentlichkeit versteckte. Der Gedenkstein wurde nun wie berichtet innerhalb von nur wenigen Monaten zweimal von Linksextremisten geschändet. Bis heute ist es verschmutzt und verdreckt, was die Stadtoberen wohl nicht zu stören vermag. Der erbärmliche Umgang mit unseren Gefallenen zeigt in Fürth somit eine widerwärtige Kontinuität, dem wir unseren Widerstand entgegensetzen werden.