Landgericht Nürnberg/Fürth: Lächerliche Strafe für Kinderschänder (21.07.2011)

Ein 56-jähriger Pizzabäcker stand Mitte Juli 2011 vor dem Landgericht Nürnberg/Fürth.

Der widerliche Sexualstraftäter hatte die zwei Töchter seines Bruders jahrelang sexuell missbraucht. Als die Mutter von den Vorgängen Kenntnis erlangte, schmiss sie ihren Schwager ohne weitere Konsequenzen aus der Wohnung. Mehr als unverständlich, daß die Mutter den Sexualstraftäter erst drei Jahre später anzeigte. Der Pizzabäcker bagatellisierte seine abscheulichen Taten nun vor Gericht als „einen großen Fehler“. Neben den Vergewaltigungen der beiden Mädchen filmte der abartige Triebtäter die Mädchen auch noch in pornografischen Posen. Der aus dem Landkreis Fürth stammende Mann wurde nun zu einer lächerlichen Strafe von vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Triebtäter stehen in deutschen Justizvollzugsanstalten unter besonderem Schutz. Sie werden meist in getrennte Einrichtungen untergebracht, um sie vor Mitgefangenen zu schützen. Dabei legt die Justiz in der Regel wert darauf, sie als krank und nicht als kriminell zu bezeichnen. In diesen separaten Kinderschänderräumlichkeiten können die abartigen Straftäter dann ihre schmutzigen Fantasien untereinander austauschen und durch Aktenstudium lernen, wie sie zukünftige Straftaten besser vertuschen können.

Die Forderungen von einem Großteil aus der deutschen Bevölkerung, die Strafen für Kinderschänder und Sexualstraftäter drastisch zu erhöhen, bleiben in dem linken Zeitgeist in der BRD seit Jahren ungehört. Die Urteile, wie hier gegen den 56jährigen Piazzabäcker, sind ein Schlag ins Gesicht der Opfer, die wohl noch lebenslang von diesem Trauma verfolgt werden. Mit Glück und Geschick ist der Kinderschänder nach 3 Jahren wieder in Freiheit. Was die Richter den potentiellen neuen Opfern dann sagen, sollte der 56jährige, wie viele andere Sexualstraftäter rückfällig werden, bleibt abzuwarten. Vermutlich verstecken sie sich hinter den Gesetzen und Paragraphen einer zu laschen Justiz, die im Gegenzug erhebliche Strafen für Meinungsdelikte in diesem Staat zu verhängen weiß.