Von "guten" und schlechten Mördern (13.12.11)

Dass die deutsche Linke, sowohl die gemäßigte, als auch die extreme, ein Meister in der "Kunst" der Heuchelei ist, weiß heute eigentlich jedes Kind. Bei den jüngsten Ereignissen wird diese perfide "Kunst" besonders deutlich. Aufgrund der sogenannten "Döner-Morde" sprießen derzeit wieder einmal Lichterketten und Betroffenheitskundgebungen aus dem Boden. Der alleinige Umstand, dass der öffentliche Aufschrei erst erfolgt, nachdem bekannt wird, dass die Opfer von vermeintlich "rechten" Tätern hingerichtet wurden, ist schon ein Skandal an sich. Vorher, als man der Annahme nachging, es könnte sich bei den 9 Toten um Opfer krimineller ausländischen Strukturen handeln[1], ging die Anteilnahme kaum über den Kreis der Angehörigen hinaus. Nun, da laut Polizei und Medien ein sogenannter "Nationalsozialistischer Untergrund" für die Hinrichtungen verantwortlich sein soll, ist die Betroffenheit größer denn je.

Die Morde an den Ausländern werden auf das Schärfste verurteilt

So gibt es folglich landauf, landab ritualisierte Kundgebungen, Lichterketten, Demonstrationen, Verbotsgeschrei, Hetzjagden gegen nationale Menschen usw. Besonders stechen hier militante linke Strukturen hervor, die ihre Chance auf eine breite öffentliche Wahrnehmung nutzen wollen. So auch in Fürth, wo maßgeblich die vom VS beobachtete linksextreme Antifaschistische Linke Fürth (ALF), die Jugendantifa Fürth (JAF) und das Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu Kundgebungen aufriefen. Am Samstag den 10.12.11 fand so eine Kundgebung in der Fürther Innenstadt statt. Veranstaltet wurde diese von der linksextremen ALF. Im Rahmen der Kundgebung, an der auch das Fürther Bündnis gegen Rechts teilnahm, wurden die Morde an den Ausländern und der Polizistin aufs Schärfste verurteilt. Natürlich!

Solidaritätskundgebung von linken Gruppen für Polizistenmörder

Am späten Nachmittag desselben Tages fand auf der Fürther Konrad-Adenauer-Anlage eine weitere Gedenkkundgebung statt. Diese wurde maßgeblich von der Stadt Fürth organisiert. Hier durfte auch Ruth Brenner vom ominösen Fürther Bündnis gegen Rechts (siehe:Linksextremes „Fürther Bündnis gegen Rechts“ bekennt sich nicht zur Demokratie! ) ihre kruden Phrasen verbreiten. Die Teilnehmerzahl lag mit knapp 110 Teilnehmern jedoch deutlich unter den Erwartungen. Ein Grund für die geringe Teilnahme dürfte eine in Nürnberg stattfindende Antifa-Demo gewesen sein. ALF, JAF und weitere linksextreme Organisationen aus der Metropolregion haben schon seit Monaten hierfür mobilisiert. Besonders anrüchig: Die Demonstration war eine Solidaritätskundgebung für einen in den USA zum Tode verurteilten schwarzen Polizistenmörder.

Solidaritätsplakat

Für viele Linksextremisten ist der Polizistenmörder ein Idol (hier ein einschlägiges Plakat)

Aus kurzer Distanz in den Kopf geschossen

Der Schwarzafrikaner Mumia Abu-Jamal hatte am 9. Dezember 1981 dem amerikanischen weißen Polizisten Daniel Faulkner in Philadelphia mit mehreren Schüssen regelrecht hingerichtet. Zur Tat heißt es auf der Internetplattform Wikipedia:

Am 9. Dezember 1981 hielt der irischstämmige Polizist Daniel Faulkner Abu-Jamals Bruder William Cook an, nachdem dieser ohne Licht falsch durch eine Einbahnstraße gefahren war. Faulkner hatte per Funk bereits Verstärkung angefordert und versuchte dem Widerstand leistenden Fahrer Handschellen anzulegen. Der Anklage zufolge tauchte Abu-Jamal in dem Augenblick, als Faulkner mit dessen Bruder rangelte, an der Straßenkreuzung auf und schoss dem Polizisten in den Rücken. Dieser drehte sich um und feuerte einmal zurück, bevor er hinfiel. Obwohl getroffen, sei Abu-Jamal auf den inzwischen am Boden liegenden Faulkner zugegangen, über ihn getreten und habe seine Waffe leergeschossen, wobei ein Schuss Faulkner aus nächster Nähe in dessen Kopf traf und tötete. Drei von der Anklage genannte Augenzeugen bestätigten Abu-Jamals Tatbeteiligung und seine unmittelbare Anwesenheit während der Tat

Abu-Jamal wurde Sekunden später in unmittelbarer Nähe des Tatortes durch die von Faulkner zuvor herbeigerufenen Polizisten verhaftet. Bei Abu-Jamal wurde ein auf ihn zugelassener Revolver der Marke Charter Arms mit kurzem Lauf und fünf Patronenkammern sichergestellt. Die gefundenen Kugeln stimmten in Bezug auf Hersteller, Typ und Kaliber mit den recht seltenen Patronenhülsen in Abu-Jamals leergeschossener Waffe sowie mit den Charakteristiken des Laufs seiner Waffe überein[...][2]

Solidarität von Links für den "Cop-Killer"

Die ALF hatte auf ihrer Internetseite mit "10.12. NBG: Freiheit für Mumia Abu-Jamal!"[3] zu der Kundgebung für den Mörder aufgerufen. In dem Aufruf sprechen die Linksextremisten von "zweifelhaf-ter Beweislage" und proklamierten "Deshalb wollen wir den diesjährigen Jahrestag der Menschenrechte dazu nutzen, um für Mumia und gegen die Todesstrafe zu demonstrieren."[4]

Screenshot ALF

Auf der Internetseite der linksextremen ALF wird für die Kundgebung in Nürnberg geworben.

Ein gnadenloser Mörder wird von den linken Moralapostel zum politischen Gefangenen verklärt

Die linksextreme JAF verklärt den kaltblütigen Killer Abu-Jamal sogar zu einem politischen Gefangenen.[5]

Hier zeigt sich wieder einmal die Verlogenheit der links-regionalen Moralapostel. Nicht nur die Opfer werden in zwei Klassen, interessante und uninteressante, unterteilt. Nein, auch Mörder werden von den linken Gutmenschen heulerisch in "gute" und "böse" kategorisiert. Der Schwarzafrikaner Mumia Abu-Jamal der einen Polizisten mit mehreren Schüssen regelrecht hinrichtete, wird von den sogenannten Antifaschisten zum Helden verklärt und niemand in der veröffentlichten Meinung nimmt das wahr. Genau diese Gestalten hetzen dann gegen heimattreue Bewegungen in der Kleeblattstadt - eine unglaubliche Farce.

Inzwischen wurde die Todesstrafe gegen den schwarzen Cop-Killer in eine lebenslängliche Haft umgewandelt, was die linken Gutmenschen aber nicht müde werden lässt, daraufhin unverfroren weiter seine sofortige Freilassung zu fordern.

Man sollte sich demnach durch die vermeintliche Betroffenheit linker und linksextremer Kreise nicht blenden lassen. Dahinter steckt lediglich das eiskalte Kalkül, die Hofierung ihrer eigenen völkerfeindlichen und antinationalen Ideologie zu manifestieren.


[1] www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,563661,00.html
[2] https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Mumia_Abu-Jamal
[3] „http://alf.blogsport.de/2011/11/24/10-12-nbg-freiheit-fuer-mumia-abu-jamal/
[4] ebenda
[5] http://alf.blogsport.de/2010/04/03/veranstaltungsreihe-der-jugendantifa-fuerth-jaf/