Alkoholiker ist Fürther SPD-Vorsitzender (10.10.12)

Nach jahrelangen Spekulationen hat sich nun der ehemalige Staatsanwalt und Richter Horst Arnold öffentlich seine Alkoholsucht eingestanden.

Der einstige Ankläger und SPD-Vorsitzende in der Kleeblattstadt gerät nun zum wiederholten Male in negative Schlagzeilen. Bereits Ende 2007 stand er unter dem Verdacht Unfallflucht begangen zu haben. Mit seinem PKW wurde damals in Aschaffenburg ein hoher Schaden an einem anderen Auto verursacht. Der Fall ist bis heute nicht aufgeklärt, da Arnold welcher als Bewährungsrichter eigentlich ein Vorbild sein sollte, die Ermittlungen blockierte. Schon damals wurde vermutet, dass eventuell auch hier Alkohol im Spiel gewesen sei.

In den letzten Monaten erhärteten sich die Anzeichen für eine Alkoholsucht derart, dass dem "Berufsmahner" nichts anderes übrigblieb, als die Vorwürfe öffentlich einzuräumen. Er selber spricht von einem schweren Alkoholproblem mit welchem er seit längeren "persönlichen Problemen" aus dem Weg gehen wollte. So berichten es zumindest Lokalzeitungen. Auf der Internetseite der Fürther "Sozis" schweigt man sich über die Alkoholsucht des Kreisvorsitzenden aus. Auch die Landtagsfraktion der SPD, welcher Arnold angehört, hüllt sich in Schweigen. Überhaupt glänzte der Fürther im Landtag nicht gerade mit politischen Leistungen. Lediglich vor kurzem schaffte er es mit seinen Namen über die Türschwelle des Maximilianeum - er wurde in den so genannten NSU-Untersuchungsausschuss berufen.


Schwer alkoholkrank - Horst Arnold

Offensichtlich sind so einige SPD-Genossen in der Kleeblattstadt durch und durch rot - von der politischen Einstellung bis zur Trinkernase. Auch Gerüchte über weitere Alkoholiker innerhalb der SPD in Bayern scheinen nicht zu verstummen.

Die Fürther SPD stellt den alkoholkranken Arnold aber nun vor die Wahl. Entweder unterzieht sich der Fürther Kreisvorsitzende einer Alkoholtherapie oder er wird von seinen Parteigenossen nicht zur Landtagswahl nominiert. Die Kandidatenwahl für die Listenaufstellung zur Landtagswahl, welche Ende September stattfinden sollte, war extra kurzfristig ausgesetzt worden.

Wenn man sich für einen Richter oder Landtagsabgeordneten Arnold entscheiden müsste, träfe die Wahl unschwer auf das Abgeordnetenmandat. Dort könnte er als Hinterbänkler weit aus weniger Schaden anrichten, als in Robe gekleideter vermeintlicher Rechtsvertreter.