Asylbewerber-Kriminalität soll systematisch verschwiegen werden (16.10.2015)

In Thüringen soll laut einem Bericht der konservativen Wochenzeitung "Junge Freiheit" (JF) die Polizei Asylbewerber-Kriminalität systematisch verschwiegen haben. In einer E-Mail der Landespolizeiinspektion Erfurt wurden offenbar Polizisten angewiesen bei "Einsätzen in den Unterkünften, die keine Außenwirkung erzielen", künftig "keine Pressemeldung" herauszugeben (siehe: Thüringer Polizei soll Asylbewerber-Kriminalität verheimlicht haben).

Auch in Franken werden Straftaten von Asylbewerbern mutmaßlich systematisch verheimlicht. Als Indiz dafür kann die Aussage des Polizeirats Roland Meyer, gesehen werden. Der Leiter der Polizeiinspektion Zirndorf äußerte sich bezüglich der Asylanten-Kriminalität gegenüber einem Journalisten, dass man nicht alles veröffentlichen sollte, weil man damit nur Asylkritikern in die Hände spiele.

Bürgerverarsche aus Angst vor Stimmungsumschwung

Die brisante Aussage tätigte Meyer im Nachgang einer Bürgerversammlung in Obermichelbach. Anlass der Versammlung, war die Umfunktionierung einer ehemaligen Lagerhalle im Gewerbegebiet von Untermichelbach zur Asylkaschemme. Bis zu 220 Asylanten sollen dort untergebracht werden können. Damit wären in Untermichelbach die Asylanten gegenüber den 181 Einwohnern in der Überzahl.

Während der Bürgerversammlung wiegelte der Polizeirat sämtliche kritischen Fragen nach der Kriminalitätsbelastung durch Asylanten ab. Es gebe keinerlei strafrelevanten Vorfälle im Umfeld der "Zentralen Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber" (ZAE) in Zirndorf mit Asylanten. Diese Aussage wurde von vielen kritischen Zuhörern als Propaganda und Bürgerverarsche bezeichnet. Als der Inspektionsleiter nach der Veranstaltung von einem kritischen Journalisten auf seine Äußerung angesprochen wurde, gab dieser sinngemäß zur Antwort, dass der Frager gerade als Journalist doch wissen müsste, dass man eben nicht alles veröffentlichen könne (!). Ansonsten, so der Beamte würde man nur Asylkritikern Vorschub leisten.

Heißt im Klartext: Die nicht unerhebliche Kriminalität vieler Asylbewerber soll systematisch unter dem Teppich gekehrt werden, da sonst die Stimmung in der Bevölkerung umschlagen könne wenn diese mit der Wahrheit konfrontiert werde. Diese skandalöse Aussage zeigt auf, dass in puncto Asylanten-Kriminalität von offizieller Seite ganz ungeniert her beschönigt und gelogen wird, dass sich die Balken biegen.


Polizeirat Roland Meyer - Leiter der Polizeiinspektion Zirndorf

In diesem Zusammenhang waren auch die Klagen eines Supermarktbetreibers aus dem Stadtteil Poppenreuth interessant. Dieser gab im Rahmen der Fragerunde der Bürgerversammlung in Obermichelbach an, dass sich die Diebstahlquote seit der Einrichtung mehrerer Asylkaschemmen in der Nähe seines Ladens, "überschlagen" hätte. "Wenn das nichts mit den Asylanten zu tun hat, womit denn dann?" schleuderte der sichtlich erregte Geschäftsmann den Beschwichtigern auf dem Podium in Obermichelbach entgegen.

Die Äußerungen decken sich auch mit den Berichten von Angestellten die in Supermärkten oder Tankstellen im Umfeld von Asylkaschemmen arbeiten. Klagen über Straftaten wie Diebstähle, Bedrohungen, Körperverletzungen und Beleidigungen welche von kulturfremden Asylanten begangen werden sind hier die Regel. In den Polizeibericht, oder gar die Presse schaffen es diese Vorfälle freilich nicht.