Fürth: Ausländischer Dieb mit Drogen im Gepäck (22.11.12)

Wie die Fürther Polizei meldete, konnte sie gegen Abend des 14.11.12 wieder einmal einen 25-jährigen Ausländer festnehmen.

Eigentlich wollten die Beamten den Mann in der Innenstadt nur einer Personenkontrolle unterziehen. Dieser ergriff jedoch sofort die Flucht. Nach kurzer Verfolgung konnte er gefasst werden. Der Ausländer führte mehrere tausend Euro Bargeld, sowie eine kleine Menge Rauschgift bei sich. Bei der anschließenden Sachbearbeitung stellte sich heraus, dass der Verdächtige das Geld zuvor aus der Wohnung eines 31-jährigen Bekannten entwendet hatte. Der Dieb mit den Drogen im Gepäck hielt sich zudem illegal in Deutschland auf. Eine durchgeführte Hausdurchsuchung bei dem Bestohlenen führte zum Fund weiterer Drogen. Einige der Betäubungsmittel hatte der Wohnungsinhaber kurz vor Eintreffen der Beamten eingenommen. Er wurde in eine Klinik überführt.

Es ist wohl lediglich dem illegalen Aufenthaltsstatus des 25-jährigen zu verdanken, dass die Fürther Bevölkerung in der Pressemitteilung überhaupt von der ausländischen Herkunft des Tatverdächtigen Kenntnis erlangte. Die Herkunft des 31-jährigen "Bekannten" wird wie üblich von der Polizei weiterhin verschwiegen.

Die Zensur bei der Herkunft Tatverdächtiger muss endlich ihr Ende finden. Die Fürther Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf die Staatsangehörigkeit und etwaigen Migrationshintergrund der dingfest gemachten Kriminellen zu erfahren. Auch wenn dies der politischen Führung nicht passt, da es die gescheiterte Utopie vom "friedlichen multikulturellen miteinander" sichtbar macht. Die Realität sieht nun einmal anders aus, wie nicht nur dieser aktuelle Fall aus der Kleeblattstadt belegt.


Polizeimeldung: POL-MFR: (2046) Bargeld entwendet - Betäubungsmittel aufgefunden