Bowling-Derby: Bürgerinitiative Soziales Fürth gegen Freunde aus der Lebkuchenstadt (02.02.2012)

Am vergangenen Wochenende trafen sich Freunde der Bürger­initiative Soziales Fürth , um ein Bowling-Turnier gegen Nürnberger Sympathisanten unserer ge­meinsamen Sache aus­zufechten. Ausgemacht war zuvor, dass der Gewinner des Turniers das nächste Mal vom Verlierer eingeladen wird und die Bowling­bahn nicht zahlen muss. Der Heim­vorteil der Kleeblätt´ler wirkte sich äußerst positiv aus. Der Sieg war sogar noch deut­licher als beim Fußball-Pokal­derby zwischen der Spiel­vereinigung Greuther Fürth und dem 1. FC Nürn­berg im ver­gangen De­zem­ber. Selbst die Kleinsten halfen tatkräftig mit die Pins zum Fallen zu bringen. Die jüngsten Spieler waren gerade einmal 6 Jahre alt.


Die Fürther entschieden die Partie klar für sich

Mit von der Partie bei der Mann­schaft aus der Noris war auch der Nürnberger Stadtrat der Bürger­initiative Ausländerstopp (BIA), Sebastian Schmaus. Obwohl er sich reichlich ins Zeug legte half es am Ende alles nichts. Fürth ging als klarer Sieger aus dem etwa 4 Stunden andauernden Turnier hervor. Ent­ge­gen dem Pokalderby stürmten auch keine Nürnberger Ultras das Spiel­feld. Alles blieb gewohnt friedlich. Im Vorder­grund stand natürlich das Ge­mein­schafts­ge­fühl der An­hänger un­serer Sache aus den beiden frän­kischen Metro­polen zu stärken. So gab es an diesem Tag so einiges zu lachen. Zum einen über die Ver­ren­kun­gen, welcher mancher vor­nahm, um mög­lichst alle 10 Pins umzuwerfen. Zum anderen fehlte es natürlich nicht an den ent­sprechen­den süf­fi­san­ten Be­wer­tungen der Mit­spieler. Eine Bürgerinitiative Soziales Fürth-An­hän­gerin meinte diesbezüglich:

"In der gesel­ligen Runde tritt das Spiel­ergeb­nis natür­lich etwas in den Hin­ter­grund, jedoch können wir uns als ein­ge­fleischte Fürther selbst­ver­ständ­lich etwas Sieger­freude nicht ver­kneifen. Schon gar nicht nach den groß­spurigen An­kün­di­gun­gen un­serer Nürn­berger Freunde im Vor­feld und auch noch während des Tur­niers. Eines kann man ihnen lassen, die Hof­fnung stirbt bei den "Närmbercher" wirklich zuletzt. Irgend­wann mus­sten sie jedoch wohl oder übel ein­gestehen, dass das Turnier verloren ist. Gewonnen haben wir auf freund­schaft­licher Ebene zu­min­dest alle, egal ob Klee­blatt oder Noris. Auf die Re­vanche in Nürnberg sind wir schon sehr gespannt. Mal sehen, die üben jetzt bestimmt heimlich."




Politik und Gemeinschaft: In Nürnberg und Fürth kein Widerspruch

Ganz ohne Politik ging es trotz­dem nicht: Neben den typischen Sticheleien der tra­ditionel­len Städter­ivali­tät wurden an dem Tag auch zahl­reiche Er­fahrungen be­züglich der kom­munal­po­litischen Arbeit aus­ge­tauscht. In dem Gemein­schafts­gefühl gestärkt star­ten die Akti­visten der frän­kischen Bürger­ini­tia­tiven auf­stre­bend in das Jahr 2012.

Es gibt viel zu tun, packen wir es anů