Fürther Anti-Rechts-Bündnis in stalinistischer Zeitung (28.06.2015)

Bekanntermaßen wird von der politischen Klasse und der lokalen Lügenpresse in der Kleeblattstadt die tiefen Verstrickungen des "Fürther Bündnis gegen Rechts" in den linksextremen Sumpf stringent verschwiegen. So springt da, wo die Stadt und Medien kollektiv versagen, wohl oder übel immer wieder die "Bürgerinitiative Soziales Fürth" (BiSF) publizistisch ein, um die Verbindungen zwischen dem anti-nationalen Zusammenschluss mit vom Verfassungsschutz beobachteten linken Gruppen in Franken aufdecken. Tief graben musste man diesmal allerdings nicht. So lieferten die Bündniskrieger um ihre Sprecherin Ruth Brenner vielmehr selbst wieder deutliche Belege ihrer extremistischen Ausrichtung. Ganz offen und ungeniert erschien jüngst ein Beitrag des Anti-Rechts-Bündnisses, dass sich sonst immer wieder gerne nebelkerzenartig als "demokratisch" verortet, in einer erzkommunistischen Zeitschrift.

In der Märzausgabe diesen Jahres der "Kommunistischen Arbeiterzeitung" (KAZ) wird ein mehrseitiger Beitrag des "Fürther Bündnis gegen Rechts", welcher im Rahmen einer Konferenz zum 70. Todestag des Stalinisten Ernst Thälmann zum Thema "Kampf um die antifaschistische Einheit" entstand, veröffentlicht. Darin bekennt sich das Bündnis zu der antidemokratischen Behinderung unserer BiSF-Unterschriftensammlung anlässlich des Kommunalwahlantritts von 2014 und beschwört dabei gleichzeitig einmal mehr die Verbundenheit mit der verfassungsfeindlichen "Antifaschistischen Linken Fürth" (ALF). Die Verflechtungen mit dieser verfassungsfeindlichen Autonomengruppe aus der Kleeblattstadt wurden in der Vergangenheit schon öfters thematisiert (siehe Verweise am Ende des Beitrags). Zuletzt sprach Ruth Brenner auch auf der sogenannten "Vorabenddemo zum 1. Mai" der ALF in Fürth. Brenner bedankte sich dabei ausdrücklich für die Möglichkeit vor den Linksextremisten reden zu dürfen. Auch jüngst bei den Protesten gegen den G-7-Gipfel in Elmau wurde die linksextreme Lehrerin auf den Weg zum "Protestcamp" gesehen, in welchem sich zeitweise bis zu 1000 Personen aus dem militanten linksautonomen Spektrum aufhielten.


Ruth Brenner auf einer linksextremen Demonstration

Was ist die "Kommunistischen Arbeiterzeitung" (KAZ)?

Die KAZ ist eine zurzeit vierteljährlich erscheinende Zeitschrift, die ihre theoretische Grundlage auf den Lehren kommunistischer Massenmörder wie Josef Stalin und Mao Tse-tung aufbaut. Im Selbstverständnis heißt es:

Grundlage unserer Arbeit war und ist die Theorie, wie sie von Marx und Engels entwickelt und von Lenin, Stalin und Mao Tse-tung sowie von anderen revolutionären Genossen und Parteien angewandt und dadurch weiterentwickelt wurde.[1]

Was das Ergebnis der "angewandten und weiterentwickelten Theorien der Genossen" Stalin und Mao Tse-tung war, ist allgemein bekannt: Millionen Opfer, ob verhungert, erschlagen oder erschossen, sind die stillen Zeugen der Menschheitskatastrophe, welche sich Kommunismus schimpft.

Erschienen sind die dunkelroten Pamphlete erstmals im Jahre 1970. Drei Jahre später wurden sie das Zentralorgan des "Arbeiterbundes für den Wiederaufbau der KPD" (AB). Die "Kommunistische Partei Deutschland" (KPD) war 1956 wegen ihrer Verfassungsfeindlichkeit und der deutlichen Nähe zur Sowjetunion und der DDR verboten worden. Aus den dann in der Illegalität arbeitenden Strukturen entstand später der AB und als quasi Nachfolgeorganisation die "Deutsche Kommunistische Partei" (DKP).


Screenshot von der Internetseite der KAZ; Trauern um den Unrechtsstaat DDR

Zeitschrift für weltfremde und realitätsvergessene Steinzeitkommunisten

Die in der Zeitschrift publizierten Texte offenbaren eine streng kommunistische Sichtweise ihrer Verfasser. Auch dem Unrechtsstaat der DDR wird regelmäßig nachgetrauert. Die (Teil)Wiedervereinigung wird in der KAZ nur "Einverleibung der DDR in die BRD" genannt. Zusammen mit geschichtsvergessenen Parolen wie: "Die DDR machte Auschwitz und Ähnliches unmöglich!"[2] wird die Zuneigung gegenüber dem diktatorischen roten Regime im Osten Deutschlands offenbar. Die DDR sei zudem der "erste sozialistische Staat auf deutschem Boden, der dem deutschen Imperialismus jahrzehntelang Schranken gesetzt hat."[3]

Der vermeintliche "deutsche Imperialismus" ist sowieso ein Dauerthema in dem roten Schmierblättchen. Die Aussagen, wie die eines 20-jährigen FDJ-Funktionärs (FDJ = Freie Deutsche Jugend; ehem. Jugendorganisation der SED), zeigen wie weltfremd und realitätsvergessen die theoretische Grundlage der Steinzeitkommunisten ist. Es heißt in Ausgabe 349 vom Dezember 2014 bezüglich der Wiedervereinigung:

Ohne dass ein einziger Schuss gefallen ist, ist Deutschland seinem alten Ziel näher als je zuvor, der Eroberung Europas.[4]

Es scheint so, als kommen in der KAZ die Stasi-Schergen von gestern und die Gulag-Aufseher von morgen zu Wort.

Dass das "Fürther Bündnis gegen Rechts" in der erzkommunistischen Zeitschrift, die sich laut Selbstbekenntnis in der Tradition von Massenmördern wie Stalin und Mao Tse-tung sieht, ganz offen zu Wort kommt, zeigt wieder einmal das extremistische Gedankengut der Vereinigung aus der Kleeblattstadt auf. Den offiziellen Vertretern der Stadt Fürth wird dies zwar auch nicht ausreichen, um sich von dem unsäglichen Bündnis endlich zu distanzieren, aber gerade deshalb ist weitere Aufklärung bei diesen "roten Wölfen" im Schafspelz dringend geboten.

Weitere BiSF-Artikel zum "Fürther Bündnis gegen Rechts":

2015

Stadt Fürth ehrt Linksextremistin (26.02.15)

2014

BiSF-Unterschriftensammlung gescheitert (07.02.2014)

Fürth: Anschlag von Linksextremisten auf Rechtsanwalt (15.01.2014)

Linksextreme Antifa und Fürther Nachrichten (FN) im Kampf gegen die BiSF (04.01.2014)

2013

Linken Gewalttätern in Fürth das Handwerk legen! (24.12.2013)

Linksextremisten bedrohen Fürther Gastwirtin (30.07.2013)

Stadt protegiert linksextremes Gedenken im April (12.04.2013)

Linksextremes Bündnis führt Stadtspitze vor (18.01.13)

2012

Linksextremer Anschlag auf PKW (20.03.12)

2011

Linksextremes "Fürther Bündnis gegen Rechts" bekennt sich nicht zur Demokratie! (04.05.2011)

Linksextremisten missbrauchen Novembergedenken! (07.11.2011)


[1] Erklärung der Redaktion der KAZ; Was will die KAZ und woher kommt sie?; 11/1997

[2] "Hände weg von der Partei DIE LINKE; KAZ-Fraktion "Für Dialektik in Organisationsfragen" in KAZ Nr. 337; 12/2011

[3] ebenda

[4] "In diesem Land gibt es nichts zu feiern"; Rede der FDJ; in KAZ Nr. 349; 12/2014