Wieder Osteuropäer: "Kriminalität der ganz üblen Sorte" (06.02.12)

Erneut sorgen Kriminelle aus dem Ostblock für Schlagzeilen in der Kleeblattstadt. Zwei Asylbewerber aus Russland verfolgten und überfielen eine Rentnerin in Fürth. Nun wurden sie verurteilt, ihren Asylstatus behalten die Kriminellen jedoch vorerst bei.

In der Nacht vom 5. auf den 6. August 2011 trieben sich zwei Russen am Plärrer in Nürnberg herum. Offensichtlich anfänglich um zu betteln und später ihr Opfer auszukundschaften. Gezielt suchten die beiden 15 und 26 Jahre alten Straftäter nach potentiellen Zielen für einen Raubüberfall. Schließlich wählten sie eine 74 Jahre alte Fürtherin aus. Hier dachten die Russen wohl auf den geringsten Widerstand zu stoßen. Sie verfolgten die ältere Dame bis zur U-Bahn-Station "Stadthalle" in Fürth. Die aufmerksame Fürtherin bemerkte jedoch, dass sie verfolgt wurde. An der U-Bahn-Station sprach sie deshalb noch den Schaffner an, welcher ihr aber nicht weiterhelfen wollte. So entschied die wache Rentnerin sich in Richtung Fürther Polizeiwache zu bewegen, anstatt nach Hause zu laufen. Die beiden Russen waren ihr immer noch auf den Fersen. Direkt vor der Polizeiinspektion in der Kapellenstraße schlugen die Täter dann brutal zu. Der ältere der Asylsuchenden entriss der Rentnerin die Handtasche. Als die betagte Frau um Hilfe schrie eilten Polizisten herbei, welche die beiden kriminellen Osteuropäer recht schnell am U-Bahnsteig festsetzen konnten. Erbeutet hatten die kriminellen Asylbewerber ganze 1,50 Euro.


Direkt vor der Polizeiwache in der Kapellenstraße schlugen die Täter zu

Nun wurde den Angreifern Ende Januar der Prozess gemacht. Am Amtsgericht Fürth verhängte Jungendrichter Gerd Engelhardt jeweils Haftstrafen für beide Täter. Der Ältere, welcher die treibende Kraft bei der üblen Tat gewesen sein soll, erhielt 1 Jahr und 6 Monate Gefängnis. Strafverschärfend wirkte sich hier ein früherer Ladendiebstahl des Angeklagten aus. Der Jüngere kam mit lächerlichen zwei Wochen Jugendarrest davon. Auf ihre Asylbescheide wird sich die Verurteilung vorerst nicht auswirken, da Asyl- und Strafverfahren absurderweise getrennt voneinander behandelt werden. Das heißt im Umkehrschluss, dass die osteuropäischen Straftäter nicht nur während der Haft, sondern darüber hinaus auch noch dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche liegen werden. Welchen Verfolgungsgrund insbesondere Russen in Deutschland beim Asylverfahren vorgeben, blieb ebenfalls im Dunkeln.

Darüber hinaus bleibt abzuwarten, ob das Urteil des Jugendrichters Engelhardt, welcher von "Kriminalität der ganz üblen Sorte" sprach, vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth überhaupt Bestand haben wird. Die Verteidiger der beiden Angeklagten haben Berufung eingelegt.

Gegen das Urteil des AG Fürth wurde bereits Berufung eingelegt

  • Wir fordern hingegen die sofortige Abschiebung der beiden Asylbewerber und ein konsequenteres Durchgreifen gegen kriminelle Ausländer.
  • Wir fordern zudem die Verstärkung der Fürther Sicherheitswacht. Auch an den U-Bahnhöfen muss zu jeder Tages- und Nachtzeit für die Sicherheit der Fürther Bürgerinnen und Bürger gesorgt werden.


Die Fürther Sicherheitswacht sollte verstärkt werden