Antifa-Schmierfink zu Jugendarrest verurteilt (30.11.2011)

Vom Amtsgericht Fürth wurde ein 18 Jahre altes Mitglied der volksfeindlichen Antifaschistischen Linken Fürth (ALF) zu zwei Wochen Jugendarrest verurteilt. Der einschlägig vorbelastete Linksextremist hatte auf verschiedene Wände in der Kleeblatt­stadt das Konterfei eines militanten italienischen Kommunisten gesprüht. Es sollte wohl eine Solidaritätsaktion zum 10. Todestag des Randalierers Carlo Giulianis werden, der bei gewalttätigen Protesten in Genua einen Carabinieri erschlagen wollte und von diesem in Notwehr erschossen wurde.

Konterfei des Randalierers Carlo Giulianis
Das Konterfei des Gewalttäters sprühte der Schmierfink
an verschiedene Stellen in Fürth

In der Nacht zum 19. Juli 2011 (Giuliani starb am 20. Juli 2001) zog das ALF-Mitglied durch den Fürther Osten und hinterließ an mindestens drei Stellen das Bildnis des italienischen Gewalttäters. Als eine Zivilstreife den 18 jährigen kontrollieren will, versucht dieser mit seinem Fahrrad zu flüchten. Die Beamten waren jedoch schneller und konnten den linken Schmierfink dingfest machen. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung stießen die Beamten noch auf weitere Sprühdosen und zahlreiches linksextremes Propagandamaterial (siehe auch "Linker Schmierfink in Fürth ertappt"). Es ist davon auszugehen, dass der Linksextremist aus der Kleeblattstadt noch weitere Sachbeschädigungen begehen wollte.

Die linksextreme ALF schreibt in ihrer eigenen unreflektierten Art in ersten Meldungen wieder einmal von einer vermeintlichen staatlichen Repression gegen antifaschistische Strukturen. Man darf gespannt sein, ob das Urteil des Fürther Jugendrichters Gerd Engelhardt vor dem Landgericht bestand hat. Blickt man in die Vergangenheit, so gewinnt man den Eindruck, dass militante Linksextremisten vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth einen Bonus haben. Das Strafmaß wird regelmäßig erheblich reduziert, oder die Täter werden sogar mangels Beweisen auf einmal freigesprochen. Ein erheblicher Teil der Ermittlungsverfahren gegen gewaltbereite Mitglieder wird regelmäßig bereits im Vorfeld eingestellt.

Wenn es nach dem Journalisten Johannes Alles von den Fürther Nachrichten (FN) gehen würde, so müsste das eben auch mit den 18 Jährigen Straftäter geschehen. In dem Bericht der FN vom 21.11.11 verklärt Alles in gewohnter FN-Manier die Tat. So ist zum Beispiel kein Wort davon zu lesen, dass das Vorbild des Täters, Carlo Giuliani kurz vor seinem Tod einen Polizisten mit einem Feuerlöscher erschlagen wollte. Auch lässt Alles eine typisch linksextreme Argumentationsweise erkennen. Der Skandal ist für ihn, wie für die „Genossen“ von der ALF, nicht die Sachbeschädigung, sondern die Festnahme, welche, so Alles weiter, auf angeblich „brachiale Art“ [1] erfolgte.

Sachbeschädigungen durch Linksextremisten in Fürth
Sachbeschädigungen durch Linksextremisten
sind ein großes Problem in der Kleeblattstadt

Seine Zuneigung zu der vom Verfassungsschutz beobachteten ALF drückte der Journalist in der Vergangenheit des Öfteren schon aus. Zuletzt in einem Artikel vom 26.11.11, wo über die Verhinderung eines Sonderparteitags der Partei „Die Freiheit“ berichtet wurde. Dort bezeichnete Alles die „jungen Leute von der Antifaschistischen Linken Fürth (ALF)“ [2] als „Augenöffner“. Sie wiesen, so der FN-Journalist, den Wirt auf den rechtspopulistischen Hintergrund der Partei hin. Solche „Augenöffner“-Praktiken sind der ALF vertraut. Mehrmals setzten sie in der Vergangenheit Gaststättenbetreiber in Fürth unter Druck, nur weil diese in ihren Räumlichkeiten Menschen bewirteten, die nicht in das verquere kommunistische und antidemokratische Weltbild der ALF-Genossen passten.

Am 04.12.2009 versuchten Schlägertrupps der ALF auch einer Wirtin in Fürth „die Augen zu öffnen“. Gegen 21 Uhr zogen etwa 40 Mitglieder und Sympathisanten der ALF vermummt mit Schlagstöcken, Knallkörpern und Wurfgeschossen bewaffnet vor eine Kneipe nahe dem Fürther Hauptbahnhof. Nachdem sie die Scheiben eingeworfen hatten griffen sie die Besucher der Gaststätte mit ihren mitgebrachten Waffen an. Ein Zeuge sprach damals von einer „Explosion der Gewalt“ [3]. Sogar das Sondereinsatzkommando (SEK) der Polizei musste damals anrücken, um die gewalttätigen Linksextremisten festzunehmen. Obwohl die von Nachbarn herbeigerufene Polizei zahlreiche ALF-Schläger noch am Tatort feststellen konnte, wurde keiner dafür angeklagt. Die Gaststättenbesitzerin blieb auf ihren Schaden sitzen. In den Meldungen der FN wurde im Nachgang der hinterhältige Angriff der Linksextremisten in üblicher Weise verharmlost.

Es ist erschreckend wie hier die ALF, welche auch offen zum Kampf gegen die Demokratie aufruft, von den Fürther Nachrichten hofiert wird. In der Vergangenheit wurden auch hetzerische Pressemitteilungen der Linksextremen, welche wissentlich unter falschen Namen verfasst wurden, ungeprüft fast eins zu eins undifferenziert in der Zeitung abgedruckt. Durch die Verharmlosung des Linksextremismus durch Journalisten wie Johannes Alles wird der Nährboden für neue Straf- und Gewalttaten der Linksextremisten bereitet.


[1] http://www.nordbayern.de/region/fuerth/wegen-graffiti-in-jugendarrest-1.1685293
[2] http://www.nordbayern.de/region/fuerth/hausverbot-fur-die-islam-gegner-1.1682687?searched=true
[3] http://www.nordbayern.de/region/fuerth/fauste-und-flaschen-flogen-1.610419