Asylbewerberunterkunft in Zirndorf: Wieder neue Gewalt (17.06.2011)

Erst jüngst berichteten wir über die Gewalttätigkeiten rund um die Asylbewerbersammelunterkunft in Zirndorf.

Nun gab es am Abend des 14. Juni 2011 erneut massive Übergriffe mitten in der Asylbehausung. Diesmal gerieten ein 28jähriger und 30jähriger Asylbewerber mit Messern aneinander. Ein 27jähriger Mitbewohner wurde von den Polizeibeamten zusätzlich mit gebrochener Nase entdeckt. Der Tathergang und das Motiv der Auseinandersetzung liegen noch im Dunkeln. Die Ermittlungen dauern an. Am Ende stehen mehrere Stichverletzungen im Oberkörperbereich beider Kontrahenten fest, zusätzlich ein Nasenbeinbruch. Die erheblichen Verletzungen wurden zeitnah im Krankenhaus behandelt. Alles natürlich mal wieder auf Kosten des deutschen Steuerzahlers.

Weit über Zweidrittel der hier in Deutschland Asyl beantragenden Ausländer werden nach langwierigen Prozessen abgewiesen, weil sie lediglich aus wirtschaftlichen Gründen das Asylverfahren missbrauchen wollen. Kritiker der gängigen Praxis fordern seit Jahren eine Vereinfachung des Asylaufnahmeprozesses und die Reduzierung der Einspruchsmöglichkeiten während des Verfahrens. Denn nur so ist eine zeitnahe Abschiebung von Asylbetrügern in der BRD gewährleistet. Zusätzlich werden Hunderte Millionen Euros gespart, was angesichts klammer Kassen ein Segen wäre.

Hier straffällig gewordenen Asylbewerbern und Ausländern sollte von vornherein die Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland untersagt werden. Aber auch rechtskräftige Abschiebungen nach der bisherigen Praxis müssen schneller erfolgen. Als bestes Beispiel der Untätigkeit der Behörden in Punkto verschleppter Abschiebung zeichnet der jüngste Mord an einer 76-jährigen deutschen Lottoladen-Besitzerin im benachbarten Nürnberg deutlich auf. Ein rechtskräftig abgelehnter algerischer Asylbewerber beging dort mit seinem Bruder einen brutalen Raubmord. Beide sitzen jetzt auf Kosten der Bürger in Untersuchungshaft. Bis zu dem Mord an der beliebten alten Dame finanzierte sich der Algerier mit zahlreichen Diebstählen.

Es wird Zeit, daß die politischen Entscheidungsträger endlich handeln. Das heißt die Asylverfahren einzuschränken und zu verkürzen und konsequent Asylbetrüger in ihre Heimatländer abzuschieben.