Osteuropäische Bettlerin greift Polizisten an (20.06.13)

In der Fürther Fußgängerzone wurde am 19.06.2013 ein Polizeibeamter in zivil von einer osteuropäischen Bettlerin angegriffen als dieser ihre Betrügereien aufdecken wollte. Die Frau gab sich zuvor als Taubstumme aus und versuchte sich so Geld zu ergaunern. Nach der Sachbehandlung wurde die aggressive Betrügerin aus Osteuropa wieder auf freien Fuß gesetzt.

Polizeibeamten mit Tritten und Schlägen traktiert

Gegen 14 Uhr hielt die 20-jährige Tatverdächtige dem Zivilbeamten eine gefälschte Spendenliste für Taubstumme unter die Nase. Mit eindeutigen Gestiken bettelte die Ausländerin um Bares. Der Polizeibeamte roch jedoch den Betrug und zog anstatt eines Geldscheines seinen Dienstausweis aus dem Portemonnaie. Die angeblich taubstumme Betrügerin erlangte schlagartig ihre Sprache wieder und schleuderte den Beamten lauthals Schimpfwörter ins Gesicht. Ihre Aggressivität steigerte sich sogar noch so weit, dass sie versuchte auf den Polizeibeamten einzuschlagen und ihn zu treten. Erst unter Zuhilfenahme weiterer Kollegen der Polizeiinspektion Fürth gelang es der Ordnungsmacht die rabiate Betrügerin festzunehmen.

Aggressive Betrügerin wieder auf freien Fuß gesetzt

Trotz des Angriffes auf den Polizeibeamten und des Betruges musste die kriminelle Osteuropäerin der Staatsanwaltschaft Nürnberg lediglich einen "Zustellungsbevollmächtigten" nennen und wurde prompt wieder auf freien Fuß gesetzt. Dass sich die abgebrühte Kriminelle von den nun eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte beeindrucken lässt, scheint eher unwahrscheinlich. Die offensichtliche Betrügerei mit der gefälschten Spendenliste wird offenbar nicht geahndet, zumindest findet sich in der Polizeimeldung kein Hinweis diesbezüglich.

Offenbar wurde hier einmal wieder, dass die ständigen Warnungen der BiSF vor den kriminellen Bettlerbanden aus Osteuropa in den letzten Monaten mehr als gerechtfertigt sind. Auch die Gewalttätigkeit der Betrüger, die noch nicht einmal vor bewaffneten Polizeibeamten halt machen, ist erschreckend. Wir von der BiSF weisen deshalb nochmal die Bürgerinnen und Bürger der Kleeblattstadt darauf hin, dass beim Auftreten verdächtiger Bettler umgehend die Polizei verständigt werden sollte.