Fürther SPD nominiert Alkoholiker Arnold für die Landtagswahl (26.01.13)

Die Sozialdemokraten der Kleeblattstadt haben sich nun doch für Horst Arnold als Kandidaten für die bayerische Landtagswahl 2013 entschieden. Im September hatte man die Nominierung Arnolds wegen seiner immensen Alkoholprobleme noch ausgesetzt.

Nominierung Arnolds lässt tief blicken

Etwa 130 SPD´ler feierten Horst Arnold (siehe Bild) im Gasthaus "Grüner Baum" am 18.01.2013 nach seiner Rede. Man gewinnt den Eindruck, dass der angeschlagene Arnold wohl der einzige Hoffnungsträger der Sozis in der Kleeblattstadt ist. Diese Tatsache lässt tief blicken. Neben seinen persönlichen Verfehlen, so wurde er z.B. einer Unfallflucht im Jahr 2007 verdächtigt und der Alkoholabhängigkeit (siehe: Alkoholiker ist Fürther SPD-Vorsitzender (10.10.12)), kann der 50-jährige auch auf der politischen Ebene nicht punkten. Von seiner Alkoholsucht will er sich jedenfalls laut Eigenaussage selbst geheilt haben. Ob das bei den erheblichen Ausmaßen seiner Sucht tatsächlich der Fall ist wird sich zeigen.

Übliche populistische Phrasendrescherei

Arnolds populistische Rede lässt jedoch an seinen Versprechungen zweifeln. So will die Hartz- IV-Einführerpartei seiner Ansicht nach u.a. mit "sozialer Kompetenz" punkten. Es sind die üblichen populistischen Phrasen wie sie gebetsmühlenartig von allen Vertretern der etablierten Parteien gepredigt werden.

Schulterklopfen von den FN

Die Propagandamaschinerie hat die SPD bereits in Gang gesetzt. So können sich die Genossen über einen wohlwollenden Artikel in den "Fürther Nachrichten (FN)" freuen. Interessant sind dort die freigeschalteten Kommentare. Bezüglich der von Arnold gemachten Versprechen meint ein Nutzer:

"Ist schon süß wenn ein SPDler in Fürth sich für bezahlbaren Wohnraum stark macht! Klar, das fordert grad Steinbrück ein (der als Finanzminister viele öffentliche Wohnungen verkauft hat) und es macht ja auch Sinn! Aber dann sollte die Fürther SPD mal vor der eigenen Tür kehren und schauen, warum sich die Mieten in Fürth so nach oben entwickelt haben und warum es kaum noch Sozialwohnungen hier gibt! Das war Bauträger-Klientelpolitik. Ich schaue nicht mehr groß drauf, was einer sagt, sondern umso mehr auf das, was er wirklich tut."

Eigenlob im Internet

Jedoch finden sich auch wohlwollende Kommentare unter dem Bericht. So zum Beispiel eine Nutzerin mit Namen "Mia Stadelmann", die von "eine(r) überzeugende Rede und ein(en) überzeugender Auftritt!" spricht. Pikant ist jedoch, dass hinter dem Pseudonym Mia Stadelmann wohl Andrea Stadelmann steht. Diese betreibt ein Kleinunternehmen mit Namen "Die Mia macht das", welches auf Internetmarketing spezialisiert ist. Auch der Facebook-Account von Horst Arnold ist neben weiteren SPD-Politikern unter den Referenzen. Die schwächelnde SPD hat es wohl nötig die Kommentarspalten der FN für ihre Wahlkampfwerbung zu missbrauchen.

Versprechen vom September gebrochen!

Das Versprechen vom September eine therapeutische Behandlung seiner Alkoholsucht anzutreten hat Arnold überdies immer noch nicht erfüllt. So wird es sich sicherlich auch mit den politischen populistischen Versprechen von Arnold und seiner Sozi-Mannschaft verhalten. Nach neusten Umfragen zur anstehenden Landtagswahl bleibt die SPD im Bundesland Bayern zudem chancenlos.