Tod einer Linksterroristin in Syrien - Verbindungen nach Fürth (02.04.15)

In der syrischen Stadt Tall Tamr soll am 07.03.2015 laut Meldungen aus der bundesdeutschen Linksextremisten-Szene die Duisburger Kommunistin Ivana Hoffmann "im Kampf" getötet worden sein. Bevor sich die Tochter eines dunkelhäutigen Kongolesen und einer Deutschen bewaffneten kommunistischen Einheiten anschloss, war sie in der linksradikalen Gruppierung Young Struggle (YS) aktiv. Young Struggle ist die Jugendorganisation der in der Türkei verbotenen Marxistisch-Leninistischen Partei der Türkei (MLKP). Beide Gruppen sind auch in Franken fester Bestandteil der linksextremen Szene und so auch nicht minder in der Kleeblattstadt aktiv.


Tote Linksextremisten Ivana Hoffmann [Screenshot: linksunten.indymedia]

Die Gruppierung YS sorgt in der fränkischen Region so immer wieder mit der Gewalttätigkeit einiger ihrer Mitglieder für negative Schlagzeilen. Der Linksextremist Deniz K., welcher im Jahr 2012 bei einem Aufmarsch militanter Autonomer in Nürnberg Polizeibeamten mit einer spitzen Fahnenstange angriff, war ebenfalls in einer YS-Gruppe organisiert. Auch in Fürth sind Mitglieder der kurdischen Kommunistentruppe schon durch Gewalttaten aufgefallen. Eine 10-köpfige Gruppe attackierte im Juni 2012 zwei junge Deutsche in der Fußgängerzone mit Faustschlägen, Fußtritten und einem Holzschild (siehe: Linker Ausländermob attackiert zwei junge Fürther (19.06.12)).

Besonders gewalttätige Steinzeit-Kommunisten

Die kurdischen Kommunisten von YS und ihrer Mutterpartei der MLKP sind in der fränkischen Linksextremistenszene gut integriert. Die deutschstämmigen Linksautonomen schätzen bei den militanten Ausländern vor allem deren skrupellose Schlagkraft bei gewalttätig verlaufenden Demonstrationen. Der militärische Umgangston der straff organisierten Kurden und die dort geforderte Disziplin - z. B. im Rahmen von Fahnenappellen - stoßen den deutschen Genossen jedoch regelmäßig übel auf. Die Ablehnung beruht jedoch auf Gegenseitigkeit, denn die kurdischen Kommunisten halten auch nicht gerade viel von den eher schlaffen, verkifften und oft mädchenhaft wirkenden Nürnberger und Fürther Autonomen. Nichtsdestotrotz ist aber mit dem Kampf für den Kommunismus offensichtlich ein ausreichender politischer Konsens geschaffen, der die linksextremen Zusammenhänge trotz der unterschiedlichen Ausrichtung immer wieder gemeinsam aktiv werden lässt.

Gewalt und Terror sind für Kurden auch grundsätzlich legitime Mittel, um ihre politischen Ziele durchzusetzen. Angesichts des rigorosen und menschenverachtenden Vorgehens des türkischen Staates gegen die kurdische Volksgruppe ist dies auch nicht weiter verwunderlich. Die MLKP ist in der Türkei als terroristische Vereinigung verboten. Dort bekannte sich die Kommunisten-Partei zu Anschlägen mit Bomben, diversen Schusswaffen und sogar zu Selbstmordattentaten. Die BRD nutzt die kommunistische Terrorgruppe hingegen als Rückzugsgebiet, das auch zur Finanzierung ihrer Terrorstrukturen in der Türkei herhalten muss. Zwischen den beiden NATO-Ländern Deutschland und der Türkei besteht daher auch eine rege Reisetätigkeit der militanten Aktivisten. In der BRD werden die gewalttätigen Steinzeitkommunisten zwar vom Verfassungsschutz beobachtet, können aber trotzdem munter weiter agieren. So ist bekannt, dass die MLKP verbotenerweise Freiwillige anwirbt, die sich den bewaffneten kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) im Krieg gegen den Islamischen Staat (IS) und der legitimen syrischen Regierung anschließen sollen. Die Ordnungsbehörden in der Bundesrepublik unternehmen noch nicht einmal den Versuch die Söldnerwerbung zu unterbinden, dient es doch auch dem Kampf gegen das von der sogenannten "Westlichen Wertegemeinschaft" verhasste Assad-Regime.

"Märtyrertod" der Kommunistin könnte Nachahmer anspornen

Es ist anzunehmen, dass der Tod der dunkelhäutigen MLKP-Terroristin weitere Extremisten anspornt, sich dem bewaffneten Kampf anzuschließen. Dies lassen auch die Kommentare unter den einschlägigen Berichten auf dem von deutschen Sicherheitsbehörden geduldeten linksterroristischen Internetportal linksunten.indymedia vermuten. Die Duisburger Linksextremistin wird dort in schwülstiger südländischer Helden-Rhetorik zur "Märtyrerin" verklärt. Ihr dort veröffentlichter "Letzter Brief" lässt aber eher den Eindruck entstehen, dass es sich bei der Pass-Deutschen mit Migrationshintergrund um ein zugekifftes verblendetes Mädchen handelte, die keinen blassen Schimmer besaß, worauf sie sich da in Syrien eigentlich einließ.


Ivana Hoffmann im Interview mit der linksextremen türkischen Nachrichtenagentur Etha

Auch der bundesweite linksextreme Zusammenschluss [3A]* Revolutionäres Bündnis rief zu einer Gedenk-Demonstration für das in die ewigen Jagdgründe eingegangene Flintenweib auf. Das 3A-Bündnis gilt Szenekennern als der wichtigste und einflussreichste Zusammenschluss von radikalen Linksextremisten in Deutschland. Auch die Nürnberger Organisierte Autonomie (OA) ist Teil dieses militanten Netzwerks. Der Großteil der bundesdeutschen Linksextremistenszene ist zwar nicht bereit den "letzten Schritt" zu gehen und sich als "Vollzeitterrorist" dem bewaffnetem Kampf anzuschließen, aber mehrere Linksradikale - vornehmlich mit Migrationshintergrund - beteiligen sich bereits in den Reihen kommunistischer Milizen zumindest an dem Bürgerkrieg in Syrien. Das Bundesamt für Verfassungsschutz sprach gegenüber der linksradikalen Tageszeitung (taz) selbst von einer "zweistelligen Zahl" von Kämpfern, ohne aber weiter aktiv zu werden.

Wie der Staat mit Rückkehrern aus dem Krieg verfahren will ist demnach weiter offen. Während zurückgekehrte IS-Kämpfer regelmäßig angeklagt und vor Gericht gezerrt werden, können die kommunistischen Milizionäre ohne Probleme zwischen Kriegsgebiet und Deutschland verkehren und so ungehindert durch eigene aktive Mitwirkung das grausige Morden in Syrien unterstützen. Zudem kreist im gewaltbejahenden bundesdeutschen Linksextremisten-Milieu auch immer wieder die Spendenbüchse in den eigenen Reihen unter dem Deckmantel der internationalen Solidarität, um so auch weiterhin die Bewaffnung, Ausrüstung und den Unterhalt der terroristischen Brigaden in den marxistischen Terror-Camps zu finanzieren. Bei der in der BRD üblichen Kuscheljustiz gegen alles Linksextreme haben die roten Terror-Söldner aber wohl auch in Zukunft nichts zu befürchten.


Aufruf des 3A-Bündnisses zur Gedenk-Demo

Auch die in Deutschland verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) mit ihrem in der Türkei inhaftierten Vorsitzenden Abdullah Öcalans mischt im syrischen Bürgerkrieg kräftig mit. Die PKK verfügt - trotz Betätigungsverbot - auch weiterhin über ein ausgezeichnetes Netzwerk mit straffen Führungsstrukturen in der Bundesrepublik. Um das maßgeblich auf türkischem Druck erlassene PKK-Verbot der BRD aus dem Jahr 1993 zu umgehen, hat sich die auch bewaffnet agierende Vereinigung schon mehrmals umbenannt. So firmierte man innerhalb der kurdischen Widerstandsbewegung hierzulande schon unter dem Label des Freiheits- und Demokratiekongress Kurdistans (KADEK), Volkskongress Kurdistan (KONGRA GEL), Gemeinschaft der Kommunen in Kurdistan (KKK) oder Vereinigte Gemeinschaften Kurdistans (KCK).

Die Umbenennungen, welche jedes Mal als Neugründungen nach außen proklamiert wurden, änderten aber nichts an dem Verbotsstatus und der inhaltlichen Ausrichtung der PKK in der Bundesrepublik. Da die Personalien auf der Führungsebene meist dieselben waren und über allen nach wie vor der inhaftierte PKK-Führer Abdullah Öcalan mit dem Stalin-Schnurrbart als unbestrittener Führer thront, wurde das PKK-Verbot auch auf alle Nachfolgergruppen erweitert. Zahlreiche Verfahren gegen PKK-Funktionäre wegen der Fortführung der hier verbotenen Kurdenorganisation wurden schon mit Schuldsprüchen beendet oder sind immer wieder neu anhängig.

So agiert die PKK heute in Deutschland zunehmend über örtliche kurdische Vereinigungen. Als Dachverband der Regionalverbände fungiert dabei die Föderation Kurdischer Vereine in Deutschland e. V. (YEK-KOM). Ebenso sind zahlreiche PKK-Anhänger und Sympathisanten in sogenannten Massenorganisatoren aktiv. Das Bundesamt für Verfassungsschutz nennt dazu folgende Gruppierungen:

  • Komalen Ciwan (sinngemäß: Gemeinschaft der Jugendlichen)

  • Kurdische Frauenbewegung in Europa (AKKH)

  • Union der Journalisten Kurdistans (YRK)

  • Union der kurdischen Lehrer (YMK)

  • Union der Juristen Kurdistans (YHK)

  • Union kurdischer Familien (YEK-MAL)

  • Islamische Gemeinde Kurdistans (CIK)

  • Union der Schriftsteller Kurdistans (YNK)

  • Föderation der demokratischen Aleviten (FEDA)

  • Union der Aleviten aus Kurdistan (KAB)

  • Föderation der Yeziden Kurdistans (FKE)

  • Union der Yeziden aus Kurdistan (YEK)

  • Verband der Studierenden (YXK)

  • Fürther Linksextremist reist mit PKK-Tarngruppe an die syrische Grenze

    Dabei ist von den hier angeführten Kurdenorganisationen der Verband der Studierenden (YXK) besonders aktiv. Auch der Fürther Linksextremist Niklas Haupt unterhält gute Kontakte zum YXK, mit denen er auch gerne nach außen hin prahlt. Der Student ist seit mehreren Jahren in der vom Verfassungsschutz beobachteten gewaltbereiten Antifaschistischen Linken Fürth (ALF) aktiv. Ende September 2014 reiste der Fürther mit einer Gruppe der YXK an die türkisch-syrische Grenze. Ziel war das kurdische Siedlungsgebiet im Norden Syriens. In der Rojava, bzw. West-Kurdistan genannten Region, hat sich in den Wirren des Bürgerkriegs - von der Weltöffentlichkeit kaum beachtet - ein illustrer kommunistischer Kleinststaat mitsamt Rätesystem gebildet. Das internationalistische Kommunisten-Gebilde wird regelmäßig von deutschen und europäischen Linksextremisten und militanten Autonomen zum Vorzeigesystem hochstilisiert, obwohl in Syrien wohl ganz andere Voraussetzung herrschen als in den westlichen Industrienationen, wo die revolutionsgläubigen Rojava-Prediger in der Regel beheimatet sind.

    Geradezu widersprüchlich erscheint da auf den ersten Blick auch, dass ausgerechnet die US-Amerikaner als Speerspitze des West-Imperialismus es waren, welche die Kurden-Stadt Kobane in Rojava mit Luftangriffen auf die Dschihadisten-Stellungen des IS vor dem Untergang retteten. Mit der Reise ins marxistische Disney-Land wurde es dann allerdings nichts für den Linksextremisten Haupt und seine roten Brüder im Geiste. Laut Eigenbekundungen der Teilnehmer zerplatzten die Träume der antideutschen Revolutionsromantiker, als sie von den Türken an der Ausreise in das syrische Kriegsgebiet gehindert wurden. Hingegen war die Gruppe um Haupt dann zumindest noch bei Krawallen kurdischer Kommunisten gegen die türkische Ordnungsmacht zugegen. Zwei Personen der Kommunisten-Gemeinschaft nahmen die türkischen Behörden aufgrund der massiven Ausschreitungen vor Ort schließlich fest. So stellte sich für die marxistische Reisegruppe die erwartungsvolle Rundfahrt ins militärische Sperrgebiet am Ende doch nicht gänzlich als ein Reinfall heraus.

    In der BRD bot der reiselustige Linksextremist Haupt im Rahmen seiner politischen Aktivitäten schon mehrfach Anlass zu Ermittlungsverfahren gegen ihn. In Fürth viel der Student vor allem bei Störaktionen gegen die Sammlung von Unterstützungsunterschriften für die BiSF Anfang des Jahres 2014 auf.


    Niklas Haupt

    Trotz seinem ins Wasser gefallenen Terror-Trip referierte der Linksextremist unverdrossen auch vor den daheimgebliebenen Fürther Linksextremisten der ALF mehrmals über seine "Reise-Erfahrungen". Auch die örtliche Linksjournaille der Fürther Nachrichten (FN) bescherte ihm einen unkritischen und wohlwollenden Bericht. Hier konnte Haupt seine wirren politischen Thesen unkommentiert verbreiten und trat dort u. a. auch für die Aufhebung des PKK-Verbots in der Bundesrepublik ein.

    Die ALF selbst geht noch einen Schritt weiter und fordert auf ihrer Internetseite ganz unverhohlen "Waffen für die YPG/YPJ". Unter YPJ firmieren die Frauenkampfverbände, die sogenannten "Frauenverteidigungseinheiten", denen auch die nun verstorbene Ivana Hoffmann angehörte. Im Rahmen der umfangreichen Lieferungen der Bundesregierung an verschiedene kurdische Kampfverbände wurden aber bereits schon Waffen an die der PKK nahestehende YPG/YPJ geliefert. Die BRD-Regierung bewaffnete also in Syrien und im Irak indirekt ausgerechnet den Ableger einer in der BRD als terroristische Vereinigung verbotenen Organisation.


    Aufruf der ALF - Waffen für Kommunisten [Screenshot: ALF-Internetseite]

    Die Beteiligung von Linksextremisten aus der BRD am bewaffneten Kampf in Syrien bereiten jedoch Anlass zu großer Sorge. Es ist an der Zeit, dass die bisher mit Blindheit geschlagenen deutschen Sicherheitsbehörden das Problem des militanten Linksextremismus und -terrorismus endlich ernst nehmen. Ins Fadenkreuz der Behörden gehören so nicht nur die Dschihadisten des IS, die man mit entsprechenden Verfolgungs- und Überwachungsmaßnahmen behelligt, sondern auch deutsche und ausländische Linksextremisten, die unsere Heimat als Rekrutierungs- und Rückzugsbecken für ihre Terror-Gruppen missbrauchen, bedürfen einer kompromisslosen Beobachtung.
    Mit der zunehmenden Reisetätigkeit von Linksextremisten aus der BRD in das Kriegsgebiet und der Rückkehr der Kämpfer ist eine erhebliche Radikalisierung der auch hier lebenden Linksextremisten zu erwarten. Nicht nur in Franken werden aber bisher die kommunistischen Auswüchse von den Repressionsbehörden skandalöserweise geduldet und von der Politik und Linkspresse sogar noch gefördert. Damit muss endlich Schluss sein! Linksextremismus ist keine Meinung, sondern eine gewaltbejahende Ideologie!