Toter Deutscher in Fürth - Täter mit Migrationshintergrund (07.02.15)

Blumen am Tatort Jakobinenstraße
In der Nacht zum 1. Februar 2015 wurde der 28-jährige Fürther Sascha L. bei einer heimtückischen Messerattacke am U-Bahnhof Jakobinenstraße tödlich verletzt. Ein dringend Tatverdächtiger (19) mit Migrationshintergrund sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Polizei und Staatsanwaltschaft versuchen jedoch nach wie vor krampfhaft die nichtdeutsche Sozialisierung des mutmaßlichen Täters zu vertuschen.

Sascha L. war zusammen mit seiner schwangeren Freundin (34) auf dem Heimweg von einer Feier. Aus einer "absoluten Belanglosigkeit" - wie die Staatsanwaltschaft betont - wurde der werdende Vater von der Gruppe um den Tatverdächtigen Dawid K. in ein Wortgefecht verwickelt und schließlich körperlich attackiert. Mehrmals soll Dawid K. dabei mit einem Messer auf den 28-jährigen Deutschen eingestochen haben. Der schwer verletzte Fürther Fußball-Fan schleppte sich noch etwa 100 Meter aus dem U-Bahnhof heraus und verstarb dann in den Armen seiner Lebensgefährtin.

Der mutmaßliche Täter und seine Begleiter wurden noch am Ort des feigen Verbrechens von der Polizei festgenommen. Dawid K. war zusammen mit seinem jüngeren Bruder Marcin (17) und einen Kumpan im Alter von 16 Jahren unterwegs. Während der 19-jährige in Untersuchungshaft genommen wurde, ließ die Staatsanwaltschaft die beiden Begleiter wieder laufen.

Viele Fürtherinnen und Fürther nahmen beherzt Anteil an dem Schicksal des Mitglieds von Greuther-Fürth. Etwa hundert Personen kamen auch zu einer spontanen Mahnwache am Tatort zusammen. Doch auch an den Tagen danach stellten immer wieder Bürger verschiedenen Alters Kerzen am U-Bahnhof Jakobinenstraße auf oder legten Blumen nieder, wo sich die sinnlose Bluttat zuvor ereignete.

Tatort Jakobinenstraße
Trauernde am Tatort - Viele Fürther Bürger nahmen Anteil an dem tragischen Tod des werdenden Vaters

Migrationshintergrund des Täters sollte offenbar verschleiert werden

Der schreckliche Vorfall macht auch wieder deutlich, dass die Ermittlungsbehörden stets darum bemüht sind, die Herkunft der Straftäter konsequent zu verschleiern, sofern diese einen Migrationshintergrund besitzen. Einen Tag nach dem tödlichen Ereignis ließ eine Polizeisprecherin verlauten, dass es sich bei allen Tatverdächtigen um "deutsche Staatsbürger" handeln würde. Bezüglich eines Migrationshintergrunds schwieg man sich so wie bei ähnlich gelagerten Fällen eisern aus.

Auch die Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, Oberstaatsanwältin Antje Gabriels-Gorsolke, hielt sich bei der Nachfrage von Journalisten bedeckt. Die Juristin ist sinngemäß der Meinung, dass der Migrationshintergrund des Täters mit der Tatbewertung nichts zu tun hätte. Weitere Auskünfte zu dem Tatverdächtigen und seinen Komplizen wolle sie deshalb auch nicht geben. Die Ermittlungsbehörden trauen es wohl den fränkischen Bürgern nicht zu, sich selbst ein Urteil über dieses Verbrechen zu bilden.

Man stelle sich einmal vor, ein Ausländer wäre von einem deutschen Täter in der U-Bahn abgestochen worden. Landauf, landab würde die mediale Trauertrommel gerührt, Mahnwachen gegen Rassismus mit tausenden Teilnehmern abgehalten und scheinbar berührte Politiker würden in die Kleeblattstadt pilgern, um einer eingebildeten Ausländerfeindlichkeit gutmenschlich offensiv entgegenzutreten.

Der Fall des jüngst erst ermordeten Schwarzafrikaners Khaled B. in Dresden zeigte die Mechanismen der bundesdeutschen Betroffenheitsliga zum wiederholten Male auf. Dutzende Mahnwachen, Demonstrationen und Stimmen empörter Politiker waren zu vernehmen, nachdem der kulturfremde Asylant tot im Innenhof einer Plattenbausiedlung aufgefunden wurde. Deutsche wurden mit dem linksmotivierten Vorwurf des Rassismus unter Generalverdacht gestellt. Die linke Gutmenschenmischpoke wollte sogar wissen, dass angeblich die montäglichen Pegida-Proteste den oder die Täter zu der tödlichen Attacke anstachelten.

Als dann zweifelsfrei polizeilich ermittelt wurde, dass Khaled von einem anderen Asylanten und zudem seinem Mitbewohner aus Eritrea erstochen wurde, kehrte schnell wieder Ruhe ein. Erneut drängt sich so auch in Fürth der nachhaltige Eindruck auf, dass deutsche Opfer in diesem Staat "weniger wert sind" als ausländische.

Blumen am Tatort Jakobinenstraße

Spendenkonto für die Hinterbliebenen

Für die Hinterbliebenen des ermordeten Sascha L. haben die Sportfreunde Ronhof e.V. mittlerweile ein Spendenkonto eingerichtet. "Solidarität und Hilfe ist das Einzige, was wir im Moment für die geschockten Hinterbliebenen tun können, um ihnen wenigstens einen Teil der Last von den Schultern zu nehmen", teilen die trauernden Kleeblatt-Fans mit.

Blumen am Tatort Jakobinenstraße