Tumult in Ronhofer Asylantenheim (20.08.2015)

Selten kommen Polizeieinsätze in Asylantenheimen an die Öffentlichkeit. Die Ordnungshüter scheinen angewiesen zu sein, die zahlreichen Vorfälle, in denen Asylanten verwickelt sind, mit einem Mantel des Schweigens zu verhüllen. Nun hat es doch einmal ein Fall in den Polizeibericht geschafft: So soll es am 17. August 2015, in dem zur Asylkaschemme umfunktionierten ehemaligen Möbelhaus "Höffner" in Fürth, zu einem Großeinsatz der Ordnungshüter gekommen sein.


Ehemaliges Möbelhaus "Höffner" und Asylunterkunft in der Fürther Seeackerstraße

Ein besoffener osteuropäischer Asylbewerber randalierte dort nach 22 Uhr in der steuerfinanzierten Unterkunft. Der vermeintliche Flüchtling ging dabei auch andere Asylanten verbal an, sodass die Situation schnell eskalierte. Kurzerhand rotteten sich zahlreiche kulturfremde Bewohner der Asyl-Behausung zusammen und es kam zu tumultartigen Szenen. Die Asyl-Security wurde nicht Herr der Lage und forderte so Polizeikräfte zur Unterstützung an.

Rund 30 Beamte waren am Ende nötig, um die feindselige Zusammenrottung aufzulösen und wieder einigermaßen Ruhe in die Kaschemme voller Ausländer zu bringen. Der aggressive Osteuropäer wurde nach richterlicher Anordnung in Polizeigewahrsam genommen, am nächsten Morgen aber schon wieder entlassen. Nun soll geprüft werden, ob der 36-Jährige in eine andere Unterkunft verlegt werden kann.

Bemerkenswert an dem Fall scheint zudem, dass der vermeintliche Flüchtling laut Polizeimeldung "ausländerfeindliche Sprüche" von sich gab. Ob es dieser Vorfall in die Statistik bezüglich vermeintlicher rechtsextremer Straftaten schafft bleibt daher abzuwarten.