Fürther Turnhallen als Asylantenunterkünfte (25.10.12)

Der Zustrom an Asylanten steigt und steigt. Rund zwei Drittel der Flüchtlinge kommt aus wirtschaftlichen Gründen in die BRD. Aufgrund der freizügigen Asylpolitik werden die Unterbringungsmöglichkeiten knapp. Das bekommt nun auch verstärkt die Kleeblattstadt zu spüren (siehe auch: Franken droht ein Flüchtlingschaos (12.10.12)).

Jetzt sollen die Flüchtlinge in Fürther Turnhallen untergebracht werden. So äußerte sich zumindest Robert Busse von der Regierung in Ansbach, der dort zuständig für die Flüchtlingsbetreuung ist. Besonders Fürth und Erlangen seien laut Busse aufgrund der Nähe zur überfüllten "Zentralen Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber" (ZAE) in Zirndorf optimal als Unterbringungsort für die Asylbewerber geeignet. Der Schulsport soll dann in andere Turnhallen verlegt werden, welche (noch) nicht als Unterkünfte von ausländischen Asylbewerbern besetzt sind. Auch eine Pension in der Fürther Südstadt wurde von der Stadt, natürlich auf Kosten der Steuerzahler, angemietet. Hier sollen 30 Asylbewerber Platz finden.


In der ZAE in Zirndorf befinden sich derzeit 850 Asylbewerber

Die kleine 2000-Seelen-Gemeinde Ammerndorf bei Fürth ist ebenfalls von den steigenden Asylströmen betroffen. Hier wurde durch die mittelfränkische Regierung die "Alte Schule" angemietet. 50 Asylbewerber werden dort einquartiert, was für erheblichen Unmut in der Bevölkerung sorgt.